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27 Feb 2020

Endlich mal begeistert fasten!

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Jahrelang hab ich “sieben Wochen ohne” durchgezogen und dabei wahlweise auf Süßigkeiten, Alkohol, Fernsehen oder ähnliches verzichtet. Manchmal hab ich dabei allerdings den Sinn in dem, was ich da tue, ein bisschen hinterfragt. Wem will ich hier was beweisen? Warum soll ich sieben Wochen auf Süßigkeiten verzichten, wenn ich am Ostersonntag wieder all das Zuckerzeug fresse, das mir der Osterhase ins Nest gelegt hat?

Viele nutzen das Fasten zwischen dem närrischen Treiben an Karneval und dem Osterfest ja zum Abnehmen. Der Winterspeck muss weg. Darum ist der Begriff “Fasten” landläufig ja fast zum Synonym für “Diät machen” geworden. Schade eigentlich.

Traditionell sollte das Fasten ja mal eine geistliche Einstimmung sein, in der man sich durch Verzicht (früher von Fleisch und Fressgelage) mehr aufs Gebet konzentrieren konnte. Dadurch sollte der Blick für geistliche Anliegen geschärft werden, in diesem Fall auf die Passion Christi und was er für uns getan hat. Aber Hand aufs Herz: Wer betet in der Fastenzeit mehr? Okay – es gibt in manchen Kirchengemeinden die “Passions-Andachten”, in denen man sich verstärkt mit der Leidensgeschichte von Jesus beschäftigt. Aber entspricht das dem, was die ersten Christen unter Fasten verstanden?

Wenn ich in die Bibel schaue, dann gibt es im Judentum natürlich klare Fastenzeiten. Und auch Jesus hat gefastet (zum Beispiel 40 Tage in der Wüste), und das sicher nicht nur zum Abnehmen. Die Jünger von Jesus haben in der Zeit, in der sie gemeinsam unterwegs waren nicht gefastet (zum Erstaunen der Jünger von Johannes dem Täufer). Trotzdem hat Jesus in seinen Reden das Fasten nicht für überholt erklärt. Einzig die Art, wie man fastet, hat er ein bisschen zurecht gerückt: keine Leidensmiene, keine Heuchelei, kein “Ach-schaut-mal-wie-schlecht-es-mir-geht-weil-ich-gerade-faste-ich-bin-ein-Leidensheld”-Getue. Einmal sagt Jesus sogar über eine bestimmte Art von Dämonenaustreibung, sie ließe sich nur durch “fasten und beten” austreiben. Sehr geheimnisvoll. Fasten als eine Art Gebets-Aufwerter? Hm. Paulus und Barnabas jedenfalls haben die Berufung zu ihrer ersten Missionsreise erhalten, nachdem sie mit der Gemeinde bewusst eine Weile gefastet haben. Fasten ist also auch im Neuen Testament noch durchaus üblich.

Ich höre von Leuten, die einfach mal ein paar Tage oder Wochen gar nichts essen. Nur Wasser trinken. Sie wollen in einer bestimmten Lebenssituation eine bestimmte Antwort erhalten. Sie sagen, das Fasten wäre so eine Art innere Reinigung. Der Kopf würde klarer, die innere Bereitschaft Gott zu hören größer. Vor ein paar Jahren habe ich das auch mal ausprobiert. Aber außer “Ich hab Hunger! Warum mach ich Blödmann das?” habe ich keine innere Stimme gehört.
Bin ich einfach zu doof zum Fasten? Zu ungeistlich? Klar, man kann Gott nicht “erzwingen”. Ich kann mir Gott durch Fasten oder andere religiöse Praktiken nicht verfügbar machen. Aber wie kann ich die Zeit, die vom Kirchenjahr ja nun wunderbar dafür vorgegeben ist, nutzen, um tatsächlich sinnvoll zu fasten und dabei auch hörbereit zu sein für neue Inputs von Gott direkt in mein Herz ?

In diesem Jahr mach ich das so:
Ich hab eine Gruppe gegründet von etwa 25 Personen, die sich auf folgene Challenge eingelassen haben:
1. Fasten heißt bewusste Ernährung
Wir wollen bis Ostern die Basics der gesunden Ernährung einhalten: keine Süßigkeiten, keine künstlich gesüßten Getränke wie Limo oder Cola, kein Alkohol, mehr Wasser, weniger Wurst usw. Das ist dann nicht nur “Boah, ich verzichte auf Nutellabrote”, sondern gleich eine Blickveränderung auf die Lebensmittel, die ich so bedenkenlos in mich reinschaufle.
2. Fasten heißt bewusster Umgang mit dem Körper
Wir wollen bis Ostern gut mit dem Körper umgehen (der ja biblisch gesehen der “Tempel des Heiligen Geistes” ist). Mehr laufen als fahren, mehr stehen als sitzen, mehr Treppen als Fahrstuhl, morgens ein paar einfache Kniebeugen oder andere Fitness-Übungen, die keinen Bodybuilder aus uns machen, aber trotzdem helfen, fit und beweglich zu bleiben.
3. Fasten heißt bewusstes Bibellesen
Wir wollen bis Ostern jeden Tag ein Kapitel in der Bibel lesen. Passionstexte, Psalmen, Brieftexte usw. nach einem eigenen Textplan, den alle in der Runde erhalten haben. Und wir wollen darüber in Austausch kommen. Online.
Unterstützt werden wir dabei von Fitness-Coach Benedikt Ziesemann.

Ich bin so gespannt, was das in den nächsten 46 Tagen mit mir, mit uns macht. Zum ersten Mal seit langem freue ich mich auf die Fastenzeit. Weil es nicht nur Verzicht ist, sondern bewusster Umgang mit Leib, Seele, Geist. Und weil es in Gemeinschaft passiert. Mal sehen, ob ich in 10 oder 20 Tagen immer noch so begeistert bin. Bis jetzt bin ich’s. Ich were mich melden. 🙂

So, und jetzt seid ihr dran: Schreibt in die Kommentare, welche Erfahrungen ihr bisher mit Fasten gemacht habt. Neue Erkenntnisse gewonnen? Krank geworden? Unterwegs aufgegeben? Ermutigungen für mich und die anderen Fastenträger?

19 Dez 2019

Jesus in der Fußgängerzone

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19. Dezember. Eigentlich wollte ich nur schnell zusammen mit meiner Tochter in der Stadt etwas abholen. Erst mal hab ich natürlich keinen Parkplatz gefunden. Ich bin wohl nicht der einzige, der kurz vor Heiligabend in der Stadt was besorgen will.

Wir hetzen durch die Fußgängerzone. Mitten drin steht ein Paketauto. Den dunkelhäutigen Paketboten, der gerade aus einem Laden kommt, erkenne ich wieder. Es ist der, der trotz Stress immer gut gelaunt ist, immer lacht, immer einen lockeren Spruch drauf hat. Tatsächlich erkennt er auch mich im Vorbeigehen, lacht, strahlt, gibt mir die Hand, fragt: “Wie geht’s?”, und hält fröhlich den Daumen hoch, nachdem ich ihm sage, dass es mir gut geht.

Als ich weitergehe, fühle ich mich weniger gehetzt. Eher beschwingt. Aufgeheitert durch einen Menschen, der trotz Pakete-Vorweihnachtsstress den einzelnen sieht, wahrnimmt, grüßt und durch ein einfaches “Daumen hoch” ermutigt. Hätte ich einen Weihnachtsgruß, wenigstens eine Schokokugel oder ähnnliches, in der Jackentasche gehabt, hätte ich ihm für diese nette Geste danken und ihm etwas zurückschenken können. Hab ich aber nicht.

Kurz entschlossen steuere ich einen Laden an, um ein kleines Päckchen mit weihnachtlichem Gebäck zu kaufen. Ich nehme mir vor, es ihm gleich anschließend zu schenken. Vor dem Laden treffe ich eine gute Bekannte, die ich länger nicht gesehen habe. Familienmama und ein gutes Stück jünger als ich. Sie trägt eine Mütze auf dem kahlen Kopf, ihre Haut wirkt krank und ausgemergelt. “Mir geht es gut”, erzählt sie. “Nach der Krebsdiagnose im Juni hat die Welt für uns als Familie einen Augenblick still gestanden. Jetzt habe ich Chemo und OP hinter mir. Und mit viel Gottvertrauen haben wir die Zeit gut überstanden.” Ihr Mann ist mit den Kindern zu einer Vater-Kind-Kur nach Langeoog aufgebrochen. Er kann dort zur Ruhe kommen, sie hier. In den nächsten Tagen wird sie auch nach Langeoog fahren, dann werden sie die Heiligen Tage dort verbringen. “Ich hab noch nie so entpannte Weihnachten gehabt”, beschreibt sie ihre Lage. “Wenn man so von außen ausgebremst wird, muss man sich automatisch auf das Wesentliche beschränken. Und das tut gut.” Und was kann ich, der ich nicht durch so ein Schicksal ausgebremst wurde, davon lernen, damit ich auch ohne Krankheit entspannte Weihnachten haben kann? “Keine Ahnung”, sagt sie. “In den Jahren zuvor hab ich es ja auch nicht hinbekommen.” Für diese Familie bekommt das diesjährige Weihnachtsfest auf jeden Fall noch mal eine ganz besondere Bedeutung, die von Leben, Freude und Dankbarkeit bestimmt ist.

Schon wieder bin ich tief berührt. Ich kaufe die Weihnachtskekse und suche das Paketauto in der Fußgängerzone. Das ist inzwischen natürlich verschwunden. Schade.

Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel, als wir zum Auto kommen. Es sind fast 15 Grad. Beinahe könnte man kurzärmelig die Weihnachtseinkäufe erledigen! Während wir einsteigen, sehe ich einen jungen Mann zwischen zwanzig und dreißig Jahren, vermutlich ein Student, mit geschlossenen Augen auf der Steintreppe vor einem Haus sitzen. Er lässt sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Lange Haare, Bärtchen, genussvolles Sonnengenießen. Wieder ein anrührendes Bild mitten im Vorweihnachtstrubel. Eigentlich sollten wir uns zu ihm auf die Treppe setzen und ebenfalls die Sonne genießen. Einen Augenblick Zeit haben. Wir haben aber keine Zeit und fahren los. “Der sieht aus wie Jesus”, bemerkt meine Tochter, als wir an ihm vorbei fahren. Das stimmt! Nur nicht im biblischen Gewand! Ich muss lachen.

Plötzlich überfällt uns ein Gedanke: Wo wäre Jesus in all diesem Stress, dem man sich an den Tagen vor Weihnachten so aussetzt? Würde Jesus nicht wirklich in der Sonne sitzen und einfach genießen, wie wunderbar Gott die Sonne gemacht hat? Ich hätte mich also doch zum ihm setzen sollen! Ich hätte meine frisch gekauften Kekse mit ihm teilen und mich dabei “aufs Wesentliche” konzentrieren sollen. Jetzt bin ich vorbei gefahren. Hätte, hätte, Christbaumkette!

Zu Hause steige ich aus dem Auto und gehe nicht gleich ins Haus, sondern genieße ein paar Minuten die Wintersonne. Ist mir heute am Ende sogar dreimal Jesus begegnet? Zum Einen in dem Paketboten, der mich sieht, wahrnimmt, grüßt und mich fragt, wie es mir geht, ohne dafür ein Dankeschön zu empfangen? Zum Zweiten in der krebskranken Mama, die trotz Sturm dankbar und gelassen ist und damit zum Vorbild für Gottvertrauen wird? Und zum Dritten in dem Studenten, der einfach da sitzt, Zeit hat und genießt? Dreimal Anti-Stress-Gesten. Dreimal Grüße aus dem Himmel. Ich fühle mich beschenkt. Und habe doch selbst nichts verschenkt. Die Kekse liegen noch hier auf dem Tisch. Ha! Ich wette, die kommen noch zu ihrem Einsatz.

Frohe, besinnliche restliche Adventszeit wünsche ich! 🙂

28 Nov 2019

Überall Diebe

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Nein, nein, Kinder. So schlimm, wie es in den Krimis von Ben und Lasse wirkt, ist das Leben gar nicht. Ja, wenn man dauerhaft “Ben und Lasse” liest, auch den neuesten Adventskrimi “Mit Räubern auf der Flucht”, könnte man meinen, überall wimmelt es nur vor Dieben und Räubern. Aber das ist ja gar nicht so. Lass dich überzeugen von einem kurzen Einblick in das neueste Abenteuer von Ben und Lasse:

Bestellen kannst du das Buch oder die CD HIER

27 Nov 2019

Werde Teil unseres Teams!

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Wir sind ein fröhliches, kreatives Team von Referentinnen und Referenten für die Arbeit mit Kindern. Wir gestalten Kinderbibelwochen, führen Freizeiten mit Kindern durch, wir erzählen am Strand der Nordseeküste Geschichten aus der Bibel. Wir schulen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeit mit Kindern. Wir packen die alte, aber immer wieder neue Botschaft von Gottes Liebe zu uns Menschen in zeitgemäße Methoden und Veranstaltungen. Wir unterstützen uns gegenseitig und freuen uns gleichzeitig über ein riesiges Team an ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit uns Jahr für Jahr durch Dick und Dünn gehen: Am Strand, in Freizeiten, beim Bibelactiontag, auf Gemeinde-Einsätzen. Und wir haben in unserem Team noch Platz für eine(n) weitere(n) Referenin/Referenten für die Arbeit mit Kindern, um noch mehr Kinder mit der Guten Nachricht zu erreichen.

Wenn du der- oder diejenige bist oder jemanden kennst, der oder die für uns infrage käme, dann leite diese Nachricht weiter oder melde dich direkt beim Bibellesebund, genau genommen bei mir! 🙂

Weitere Infos HIER oder auf www.bibellesebund.de

Ausschreibung Kinderreferent m Foto

 

 

 

13 Nov 2019

Harry im ERF Radio: “Wie Kinder glauben (lernen)”

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Wie entsteht Glaube? Was beobachten Kinder? Ab wann beginnt die Frage nach Gott? Woher kommt eine Vorstellung von Gott in die Köpfe der Kinder – auch in einem Umfeld, in dem Gott gar keine Rolle spielt? Was liegt bereits in den Kindern vor, wenn wir ihnen in den Gemeinden zum ersten Mal mit unseren Geschichten begegnen?

Hanna Wilhelm im Gespräch mit Harry über Kinderglaube, wie er entsteht, was wir Eltern oder Mitarbeiter tun können, wie Missverständnisse entstehen und so weiter.

Ab jetzt hörbar HIER

Die Ankündigung hier:

21 Okt 2019

Advent, Advent, die Hütte brennt …

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advent hütte brennt

Die Lebkuchen winken uns aus jedem Laden zu. Hier und da stehen auch schon Weihnachtsbäume in den Fußgängerzonen. Ich will mich nicht von dem Vorweihnachtsstress anstecken lassen. Ich will mir bewusst Zeiten für Ruhe nehmen. Aber ich weiß jetzt schon, wenn der 1. Dezember völlig unverhofft hereinbricht, dann geht das Chaos wieder los. Die Hütte brennt an allen Ecken und Enden.

Wir sagen: “Stopp!” Lass die Hütte einfach brennen, lern du die Ruhe wieder kennen! Genieße den neuen Adventskalender von Iris und Harry mit dem gleichnamigen Titel. Zu Hause brennt die Hütte – aber wir lassen Chaos Chaos sein und genießen jeden Tag eine kleine Auszeit. Guckstu:

Bestellen kannst du diesen Kalender HIER.

https://shop.bibellesebund.de/media/catalog/product/cache/1/image/654x500/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/a/d/adventskalender_2019.png

27 Sep 2019

Bibellesebund in “ideaHeute”

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Am 27. September ist Welttourismustag. “ideaHeute” befragte unseren Öffentlichkeitsreferenten Benjamin Carstens, wie auch das Bibellesen zum Urlaub dazugehören kann. Eingeblendet sind dabei Szenen unter anderem aus dem Kibi-Ferientreff an der Nordsee – aber auch von … traraaa … unserer Freizeit in Plön!

Guckstu hier: Unser Beitrag beginnt ab Minute 1:40.

17 Sep 2019

Neues von Ben und Lasse

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Es gibt neues aus der Ben-und-Lasse-Fabrik!

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Zum Einen ist schon vor einigen Wochen der neueste Band von “Ben und Lasse” erschienen: “Agenten als Piratenbeute”. Ben und Lasse finden sich entführt auf einer einsamen Pirateninsel wieder, die von unheimlichen Krokodilen umzingelt ist. HIER bestellen.

Mit Räubern auf der Flucht

Zweitens ist jetzt ganz frisch aus der Druckerei gekommen: Das Adventskalenderbuch von “Ben und Lasse”: “Mit Räubern auf der Flucht”. Ben und Lasse werden von Bankräubern als Geisel genommen und entführt. In 24 Kapiteln begleitet euch dieser Krimi durch die Vorweihnachtszeit. HIER bestellen. Übrigens auch wieder mit kostenlosem Download für ein völlig neues Krippenspiel: “Banküberfall im Advent”

Ben und Lasse Tasse

Drittens gibt es jetzt auch die einzigartige und einmalige “Ben und Lasse” Agententasse. Mit Rätselspruch auf der Seite. Damit kannst du beim Lesen immer wieder einen Beruhigungstee zu dir nehmen. HIER bestellen.

Ben und Lasse Tasse Banderole

Und hier noch ein persönlicher Einblick aus Harrys Garten:

Ich bin wieder sehr gespannt auf eure Rückmeldungen!

13 Sep 2019

Zwei graue Herren werden bunt

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Nachdem Daniel seine Fotos vom letzten Wochenende mal eben auf Facebook gezeigt hat, hält mich nun auch nichts mehr zurück, mal eben meinen kleinen Sonntagsausflug mit Daniel Harter und unseren Frauen (als Zuschauer) zum Color Obstacle Rush in Düsseldorf zu präsentieren. War ein wahrlich bunter Tag! Danke für das coole Geburtstagsgeschenk an Daniel und Stephan!

12 Sep 2019

Alle Jahre wieder

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Leise rieselt das Laub
in den Spätsommerstaub.
Reggae des Urlaubs verhallt.
Schon heißt es: s Christkind kommt bald!

Bald ist Heilige Nacht.
Spekulatius, erwacht!
Hört, durch das Kaufhaus es schallt:
“Freue dich, s Christkind kommt bald!”

Mancher Kunde wird blass:
Grad war’n Flip-Flops noch nass,
das Jahr erst neun Monate alt!
Christkind kommt längst nicht so bald!

“Bleibet wach”, heißt Advent,
“nicht die Ankunft verpennt!”
Die Botschaft von Christus noch hallt:
“Freuet euch, ich komme bald!”

Ganz egal, welche Zeit:
Ich bin für Jesus bereit.
Laut es aus meinem Herz schallt:
“Ja, Jesus, komme doch bald!”

Das ist mein Argument:
Bei mir ist immer Advent.
S gibt Dominosteine geballt.
Ich freue mich: Christus kommt bald!

 

Eine fröhliche Adventszeit allen, die sich das ganze Jahr schon auf die Ankunft von Jesus freuen und die das ab jetzt auch mit Lebkuchen und Pfeffernüssen tun können (wobei ich immer noch nach der Bibelstelle suche, die Weihnachtsgebäck einfordert bzw. vor dem 1. Advent verbietet).

Euer Harry

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