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04 Jun 2019

Du hast uns gerade noch gefehlt

Abgelegt unter: Harry unterwegs, kibi Ferientreff

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3 Minuten Zeit? Hier ein Einblick in den Kibi-Ferientreff, der bereits in Bensersiel gestartet ist.

Teile gerne den Link, das Video, die Infos. Wir brauchen noch jede Menge Mitarbeiter.

Mehr Infos HIER.

Vom 14. bis 16. Juni findet das Vorbereitungswochenende für den Kibi-Ferientreff in Gummersbach statt. Wenn du willst, komm einfach dazu und entscheide dich vor Ort, zur welchen Zeit und an welchem Ort du mitmachen möchtest. Anmelden zum Wochenende bei Andrea Pfeifer, Bibellesebund

29 Mai 2019

Harry in Lüdenscheid

Abgelegt unter: Ben und Lasse, Harry unterwegs

Lüdenscheid lesung

Eigentlich hatte ich gehofft, als Geheimagent getarnt würde mich keiner erkennen. Keine Chance. Die Kinder der FCSL Grundschule in Lüdenscheid haben mich erkannt. Heute zu einer „Ben und Lasse“ Lesung dort gewesen. Und schon steht ein Artikel darüber auf ihrer Homepage. Die sind echt schnell. Mit coolen Fotos.

Guckstu HIER

27 Mai 2019

Okay Google … äh … Gott …

Abgelegt unter: Allgemein

Neulich traf ich mich mit einem Freund zum Beten. Wir saßen im Garten, genossen die Sonne und breiteten mit geschlossenen Augen unsere Anliegen vor Gott aus: unsere Familien, unsere Gemeinden, der Druck der bevorstehenden Aufgaben, das Unverständnis über nicht besser werdende Krankheiten und so weiter. „Gott, was willst, du, das wir tun?“, beteten wir. Plötzlich hörten wir laut und deutlich eine Stimme, die uns antwortete: „Ich kann dir momentan leider nicht helfen, weil du nicht empfangsbereit bist.“

Erschrocken öffneten wir die Augen. Wer war da? Niemand zu sehen. Hatte Gott mit uns gesprochen? Wieso fand er, wir wären nicht empfangsbereit? Und vor allem: Wieso hatte Gott eine weibliche Stimme?

Eine Sekunde später brachen wir in schallendes Gelächter aus. Die Stimme war aus meiner Hose gekommen. Vielmehr aus meiner Hosentasche. Mein Smartphone hatte sich zu Wort gemeldet. Irgendwie schien ich im Gebet etwas gesagt zu haben, das sich für das geschulte Ohr meines Handys wie „Okay Google“ angehört hatte und es wurde somit aus dem Schlaf gerissen. Alles Weitere konnte meine smarte Miss Phone nicht verstehen, und da ich sowieso dort im Garten offline war, meldete sie mir das auch sofort zurück. Puh. Kleine Schrecksekunde.

Während wir weiterbeteten, begann mein Gedankenkarussell diesen kleinen Zwischenfall weiterzuspinnen: Mein Smartphone hört mir ständig zu (ob ich will oder nicht) und ist auch willens, mir Auskunft zu geben. Wenn ich aber im Offline-Modus bin, gibt es keinen Empfang. Da kann ich Mrs. Google noch so viel fragen – es kommt nichts zurück. Könnte es sein, dass der betende Harry Gott unentwegt die Ohren volljammert und seine Gebetsliste runter rattert, Anliegen formuliert und sich hier und da Besserung wünscht – aber nicht in der Lage ist, eine Antwort von Gott zu empfangen, weil irgendwas in seinem Inneren im Offline-Modus ist? Weil in seinem Kopf Gebet nur eine Einbahnstraße ist? Weil er redet wie in ein Mikrofon ohne Kopfhörer? Weil sein „Amen“ tatsächlich wie beim Schlunz so viel bedeutet wie „Ende der Durchsage“ und dabei überhaupt nicht einkalkuliert, dass ein Gespräch nicht nur aus Reden, sondern auch aus Hören besteht?

Seitdem beschäftigt mich dieser Gedanke immer mal wieder. Und ich habe mir vogenommen daraus zu lernen. Ich möchte Gebet als Beziehung leben. Nicht nur als telefonische Durchgabe meiner Bestellung. Ich möchte innerlich im Online-Modus bleiben. Offen für neue Gedanken. Den Blick geweitet für Perspektiven, die mir vorher nicht aufgefallen sind. Eine Antwort erwartend auch aus Ecken, aus denen ich sie nie vermutet hätte. Ich glaube fest daran: Gott hat eine Antwort. Er kann weiterhelfen. Auch heute. Nur sollte ich emfpangsbereit sein. In diesem Sinne fang ich gleich an: „Okay, Gott …!“

20 Mai 2019

König Purpurfein: Neue Abenteuer in Reimform

Abgelegt unter: Allgemein

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Kaum bekannt, aber „Guter-Start“-Leser können ihn jetzt kennen lernen: König Purpurfein und seinen besten Freund, den Hofnarren Pfefferjockel. Sie erleben mehrere kleine Abenteuer, die sich auch gut für Übertragungen in Kindergruppen eignen.

So wie in der Geschichte „König Purpurfein und die Schatzkiste“:

Die Sache mit Gott ist wie eine verschlossene Kiste, in der es geheimnisvoll rappelt und sogar ein Schlüssel drinnen steckt – aber anstatt sich vertrauensvoll auf Gott einzulassen und es einfach mal zu wagen, sich mit ihm auf den Weg zu machen, lassen sich viele von ihren Vorurteilen und von unbegründeten Befürchtungen davon abhalten. So wie König Purpurfein und Pfefferjockel, die in dieser Kiste pures Gold vermuten. Aber weil ja auch Wertloses drinnen stecken könnte, schauen sie gar nicht erst nach.

Schau selbst:

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Wie du kostenlos an die Abenteuer von König Purpurfein dran kommst, erfährst du im aktuellen Heft 3/2019 von „Guter Start“. Bestellen kannst du es HIER.

13 Mai 2019

Aktivurlaub an der Ostsee: Mitarbeit auf Familienfreizeit

Abgelegt unter: Allgemein

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Noch eine Mitarbeitersuche beim Bibellesebund:

Wir suchen dringend noch ein bis zwei Mitarbeiter/innen, die vom 3.-15. August auf der Familienfreizeit in Grömitz (Ostsee) Programm für die 3- bis 6-Jährigen machen.

Ebenso suchen wir noch ein bis zwei Mitarbeiter/innen, die auf derselben Freizeit Programm für die 7- bis 12-Jährigen machen.

Burgenbauwettbewerb, Hansaparkbesuch, Lego-Stadt, Nachtschwimmen – das sind nur einige der Höhepunkte, die für diese Freizeit vorgesehen sind. Der Freizeitleiter ist Stefan Arhelger.

HIER findest du weitere Infos zu dieser Freizeit.

Falls du Interesse hast, melde dich bei mir oder direkt bei freizeit@bibellesebund.de

Falls du Leute kennst, die das interessieren könnte, leite diese Nachricht einfach weiter oder teile sie mit anderen! Danke!

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26 Apr 2019

Aktiv-Urlaub an der Nordsee!

Abgelegt unter: Harry unterwegs

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Im Sommer schon was vor? Wir hätten was für dich:

Der kibi Ferientreff sucht noch junge, begeisterte, fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Kindern an der Nordsee singen, spielen und ihnen Geschichten aus der Bibel erzählen wollen.

Wir wohnen 14 Tage (manchmal auch 1 Woche) in Teams zusammen in Wohnwagen, versorgen uns dort selbst und laden Kinder, die dort mit den Familien ihren Urlaub verbringen, zu unseren Veranstaltungen ein. Für alle, die bereits Erfahrungen im Bereich Arbeit mit Kindern haben, ist das eine super tolle Erfahrung und gleichzeitig wie eine Crashkurs-Fortbildung zum Thema Spiele, Lieder, Handpuppen, Theater, vor Menschen reden, mit Kindern umgehen und so weiter.

Informiere dich gerne HIER

Oder schreibe eine Mail an Daniel Knöß d.knoess@bibellesebund.de

Wir freuen uns auf deinen Einsatz! Und wenn du selbst nicht kannst, dann gib die Info an Leute weiter, die du dafür für geeignet hälst.

 

 

23 Apr 2019

Neuigkeiten aus der Ben-und-Lasse-Fabrik

Abgelegt unter: Ben und Lasse, Weihnachtsartikel

Länger habe ich schon nicht mehr informiert, was es bei Ben und Lasse Neues gibt.

Bücher

Die Ben-und-Lasse-Bücher 1-4 laufen gut und erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit. Das freut mich natürlich sehr.

Band 5 „Agenten als Piratenbeute“ ist fertig geschrieben und lektoriert. Er erscheint im September.

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Der Sonderband „Das Agenten-Knobel-Ratebuch“ mit vielen Rätseln und Agentengeschichten zum Mitraten sowie integriertem Agentenstift war ja seit einiger Zeit vergriffen. Der ist jetzt wieder lieferbar. Im neuen Druck funktioniert auch die Lesbarkeit der „unsichtbaren Schrift“ mit dem Agentenstift endlich so, wie wir uns das auch vorher schon gewünscht haben, wie es aber in der ersten Auflage nicht so ganz richtig geklappt hat. Jetzt also wieder lieferbar und auch besser handhabbar.

cover internet

Zu bestellen HIER.

CDs

Die ersten vier Bücher gibt es auch als Hörbücher, gelesen von Bodo Primus.

Es gibt eine extra Probe-CD, auf der alle vier Hörbücher in kleinen Ausschnitten vorgestellt sind mit einer mündlichen Einführung von mir. Diese CD kannst du bei mir bestellen, wenn du mir eine E-Mail schickst und mir deine Post-Adresse mitteilst. Gerne auch mit Signatur auf der Hülle. Mail-Adresse: h.voss@bibellesebund.de

hörproben cd

Band 5 wird als Hörbuch gerade erstellt, im Sommer von Bodo Primus eingelesen und vermutlich im Frühling 2020 erscheinen.

Des Weiteren ist vor einigen Wochen wieder eine Mini-CD erschienen, die diesmal nicht auf Ostern beschränkt ist, sondern allgemein das Thema Frühling behandelt. Und wieder beobachten die Agentenbrüder mysteriöse Männer, die unheimliche Pläne schmieden. Titel: „Spurensuche im Dunkelwald“. Bestellen kannst du sie HIER. Dort gibt es auch eine Hörprobe dazu.

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Tasse

Im Herbst wird es sogar eine Ben-und-Lasse-Tasse geben. Da kannst du jeden Morgen deine Agenten-Milch aus der Agententasse trinken. :-)

Ben und Lasse Tasse

Ben und Lasse Tasse Banderole

Weihnachten

Für die Adventszeit wird es wieder ein Agenten-Fortsetzungsbuch von Ben und Lasse geben. Die armen Agentenbrüder purzeln um die Weihnachtszeit ja von einem Kriminalfall in den nächsten. Diesmal geraten sie mitten in einen Banküberfall, während sie Geld für die Weihnachtsgeschenke abheben wollen. Voraussichtlicher Titel: „Mit Räubern auf der Flucht“. Passend dazu auch wieder eine Weihnachts-CD, die das gleiche Thema behandelt, aber etwas harmloser (und damit auch für jüngere Kinder geeignet) ist als das Buch. Voraussichtlicher Titel: „Banküberfall im Advent“. Geplant ist auch wieder ein dazu passendes Krippenspiel, das du dann kostenlos im Bibellesebund-Shop downloaden kannst.

Out of Ben und Lasse

Gleichzeitig arbeiten meine Frau Iris und ich wieder an einem Adventskalender für Erwachsene, nachdem unser Kalender „Advent, Advent … mit Happy End“ im vergangenen Jahr so gut ankam. Neuer Titel: „Advent, Advent – die Hütte brennt“. Erscheint ebenfalls im Herbst.

advent advent die hütte brennt

 

16 Apr 2019

Ist Zauberer Harry Gott ein Gräuel?

Abgelegt unter: Allgemein

zauberkongress

Wieder habe ich hier im Blog eine interessante Frage vorgefunden. Und wieder versuche ich, darauf eine Antwort zu finden. Mal schauen, ob es mir gelingt.

Lieber Herr Voß,
ich habe eine Frage zur Zauberei. Da Sie selber zaubern (also tricksen), werden Sie mir diese sicherlich beantworten können. Ist Zauberei (also mathematische/physikalische Tricks) in Gottes Augen in Ordnung? Oder findet Gott es falsch, dass man, auch wenn es nur Tricks sind, so tut als könnte man zaubern? Selbst wenn man sagt, dass man nicht wirklich zaubern kann? Und darf man Zaubertricks benutzen, um von Gott zu erzählen, oder ist das ein Wiederspruch in sich?
LG,
Nickname

Lieber „Nickname“,

„Aber die Feiglinge und Treulosen, die Abgefallenen, Mörder und Ehebrecher, die Zauberer, die Götzenanbeter und alle, die sich nicht an die Wahrheit hielten, finden ihren Platz in dem See von brennendem Schwefel. Das ist der zweite, der endgültige Tod.“ So steht es in Offenbarung 21,8. Und im Alten Testament warnt Gott immer wieder vor „Wahrsagerei und Zauberei“ (z.B. in 5. Mose 18,11, dort sogar mit dem Zusatz: „Wer so etwas tut, ist dem HERRN zuwider!“). Das bringt immer wieder Christen ins Grübeln, wenn sie in irgendwelche Zauberveranstaltungen geraten, Zauberer im Fernsehen auftreten oder wenn sie am Ende sogar selbst einen Kartentrick vorführen wollen.

Was meint die Bibel mit „Zauberei“?

Die ersten in der Bibel erwähnten Zauberer sind die ägyptischen Magier am Hof des Pharao, die die göttlichen Zeichen von Mose (Stab zu Schlange, Wasser zu Blut) nachmachen konnten. (2. Mose 7-8)

Der babylonische König Nebukadnezzar (Daniel 2) rief all seine Zauberer, Wahrsager und Sterndeuter herbei, nachdem er durch einen seltsamen Traum verunsichert war. Sie sollten den Traum nicht nur deuten, sondern zunächst ihre übersinnlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen, indem sie den Traum auch erzählen konnten, ohne dass der König etwas davon verriet. „Das können wir nicht“, mussten die Magier zugeben. „Ach ja?“, donnerte der König. „Wie kann ich dann wissen, dass ihr mir nicht bloß irgendwelche Lügenmärchen erzählt, nur damit ich zufrieden bin?“

Dieser Einblick in den antiken Königshof lässt zumindest schon mal den Verdacht zu, dass auch die damaligen Wahrsager und Zauberer nicht allwissend waren, sondern ihrem ergebenen Gegenüber alles Mögliche erzählen konnten, solange die ihnen nur glaubten und ihre magischen Fähigkeiten nicht anzweifelten.

Ansonsten wird Zauberei in der Bibel immer im Zusammenhang mit anderen Praktikten aufgezählt, die sich offensichtlich an Geister und Götter wenden, die mit dem Gott der Bibel nichts zu tun haben: Wahrsagerei, Totenbeschwörung, Geisterbefragung, Götzendienst, Zeichendeutung und so weiter. Hier werden Mächte auf den Plan gerufen, die von der Bibel eindeutig als gefährlich eingestuft werden, da sie die Beziehung zu dem liebenden Gott verlassen und sich stattdessen Göttern, Geistern, Dämonen zuwenden, die heute unter dem Begriff „Okkultismus“ zusammengefasst werden. Menschen, die sich auf diesem Gebiet aufhalten, können mit dem Gott, dem man sich hoffnungsvoll anvertraut, keine Gemeinschaft haben.

Von dem Zauberer Simon (Apostelgeschichte 8) wird berichtet, dass er durch seine Zauberkünste großen Einfluss auf seine Mitmenschen hatte. Sie hielten ihn für „Gottes Kraft“ und waren von seinen Fähigkeit regelrecht „in den Bann gezogen“. Als der sah, wie der Heilige Geist durch Handauflegung von Petrus und Johannes auf die Menschen kam, meinte er, er könnte den Aposteln diese Fähigkeit abkaufen: „Gebt mir auch diese Macht, damit ich Menschen durch meine Handauflegung den Heiligen Geist verleihen kann.“ Damit hat er zugegeben, worum es Menschen seiner Art im Grunde geht: um Macht. All die Wahrsager, Handleser, Geisterbeschwörer, ob sie nun mit ihren Aussagen recht haben oder nicht, bringen Menschen in ihre Abhängigkeit, sie manipulieren und beeinflussen, sie verbreiten Angst und geben sich den Anschein, Verbindung in eine höhere, göttliche Welt zu haben. Von all dem distanziert sich Gott deutlich.

Ich, Harry, distanziere mich davon ebenso. Ich möchte Menschen helfen, sich dem liebenden Gott anzuvertrauen und ihre Zukunft und ihren weiteren Lebensweg bei ihm in sicheren Händen zu wissen. Ich lehne es ab zu manipulieren, Angst einzujagen oder mich selbst als etwas Besonderes oder Übersinnliches hinzustellen. Und ich unterstelle auch David Copperfield, Siegfried und Roy und den „Ehrlich-Brothers“, dass sie im Grunde eine ehrliche Haut sind, auch wenn sie uns währed ihrer Show gründlich hinters Licht führen.

Was tut ein Bühnen-Zauberer?

In der Regel will er unterhalten. Der Zauberer mit dem Kaninchen und dem Hut muss sich genauso vorbereiten wie ein Schauspieler, ein Comedian, ein Clown, ein Bauchredner. Damit das, was er präsentiert, gut aussieht, muss er hart trainieren. Er braucht dazu Zubehör, doppelte Böden, schnelle Finger, unsichtbare Fäden und viel Geschick, um seine Tricks so zu platzieren, dass sie ihre Wirkung erzielen. Natürlich sollen die Zuschauer ausrufen: „Nanu, wie macht er das?“, und: „Das gibt’s ja wohl nicht!“ Aber kein ernst zu nehmender Zauberkünstler will als Gott oder als Mittler einer anderen Welt wahrgenommen werden.

Übrigens gibt es im Englischen zwei unterschiedliche Wörter für diese unterschiedliche Arten von Zauberern: „Wizard“ ist der Zauberer, der wie ein Hexenmeister Kraft durch übersinnliche Mächte bekommt. Der kommt auch in der Regel im Märchen vor.  „Magician“ dagegen ist der Zauberer, der als Täuschungskünstler Seile zerschneidet und sie anschließend wieder im ganzen Stück zeigen kann. Ein Engländer hätte also gar nicht das Problem wie wir, den Zauberer vom Zauberer zu unterscheiden.

Anders ist es bei Leuten wie Uri Geller und seine hellseherischen Kumpanen. Auch die arbeiten mit Tricks, mit doppelten Böden, mit geheimen Assistenten und so weiter. Aber sie tun so, als könnten sie das mit übersinnlichen Fähigkeiten bewirken. Es gab mal eine Castingshow mit dem Titel „The next Uri Geller“, in denen Magier so auftraten, als könnten sie ernsthaft Gedanken lesen oder Menschen beeinflussen. Obwohl auch dahinter harmlose Tricks stecken, finde ich, stellen sich diese Zauberer in eine Reihe mit den Wahrsagern und Geisterbeschwörern, die sich selbst für etwas Besseres und Übersinnliches halten und damit Angst und Ehrfurcht auslösen wollen.

Wenn ich, Harry, also auf einer Bühne stehe und „zaubere“, dann nenne ich das meistens gar nicht erst so, um solche Missverständnisse zu vermeiden. Und es ist klar, dass ich damit unterhalten und zum Lachen bringen will. Manchmal verbinde ich Zaubertricks auch mit einer christlichen Botschaft. Dann finde ich da überhaupt nichts Anstößiges daran. Und ich habe auch nicht das Gefühl, mich geistlich damit von Gott zu entfernen. Ich führe quasi ein Phänomen vor, das zum Nachdenken anregt. So wie wenn ich einen leeren Teebeutel anzünde und alle machen „Aaah“ und „Oooh“, weil er auf scheinbar magische Weise in die Luft steigt. Das ist Physik, das kann man erklären, niemand würde das als Zauberei bezeichnen. Man schaut gerne zu, man ist beim Zuhören der Botschaft aufmerksam. Und darum geht es.

09 Apr 2019

Schlunz-Buchreihe geht weiter??

Abgelegt unter: Allgemein, Ben und Lasse, Schlunz weltweit

„Warum schreibst du keinen achten Band vom Schlunz?“, habe ich seit dem Erscheinen vom siebten und letzten Band vom Schlunz im Frühling 2010 bestimmt eine Million Mal zu hören bekommen. Meine Standart-Antwort lautete meistens: „Sieben Bücher sind von mir. Den achten Band musst du jetzt schreiben.“

Letzte Woche bekomme ich nichts ahnend folgende Mail von Joel Benkwitz:

„Lieber Herr Voß,

ich wünsche ihnen alles Gute und Gottes Segen zu ihrem 50. Geburtstag.

Der letzte Mailwechsel ist ja schon ein bisschen her (…), aber ich erinnere mich noch, das Sie damals geschrieben haben, ich könnte (als privates Projekt) die Fortsetzung der Schlunz-Reihe schreiben. Inzwischen ist das Projekt gut vorangekommen und anlässlich Ihres Geburtstages möchte ich Ihnen eine kleine Kostprobe schicken: Das erste Kapitel.“

Tja, und dann war im Anhang ein Kapitel einer Schlunzgeschichte, das sich durchaus sehen lassen kann. Joel hat mir ausdrücklich die Erlaubnis gegeben, dieses Kapitel mit den Schlunzfans im Blog zu teilen.

Und wer weiß – vielleicht wird ja eines Tages ein komplettes Buch daraus. Das erste Kapitel wäre zumindest schon mal vorhanden. Viel Spaß beim Lesen!

Und hier geht’s zur Schlunzgeschichte von Joel:

201904 Schlunz 8 Kapitel 1 Joel Benkwitz

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05 Mrz 2019

Feiert Jesus Kids Festival hat begonnen

Abgelegt unter: Allgemein

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Soeben hat in Schwäbisch Gmünd das „Feiert Jesus Kids Festival“ begonnen. Viele Familien treffen sich im Haus „Schönblick“, um mit vielen Liedern, Spielen und Geschichten aus der Bibel Jesus zu feiern.

In diesem Jahr übernehmen erstmalig Constanze Fischer und Janosch Plavac (Bibellesebund) das Programm. Aber ein Spion hat schon herausgefunden, dass der schlaue Professor, der per Video-Skype-Call auf der Leinwand zu sehen ist, irgendwelche Ähnichkeiten mit anderen lebenden Personen hat …

Wie auch immer: Allen Teilnehmern und Mitarbeitern des Feiert-Jesus-Kids-Festival wünsche ich ein fröhliches Singen und Tanzen und eine dicke Bereicherung beim Eintauchen in die Bibel!