der-schlunz.de
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29 Jul 2016

Gruß aus Plön

Abgelegt unter: Harry unterwegs

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Gestern (Donnerstag) sind 31 Kinder nach Plön zum Sommerlager gereist. Thema: „Der Schatz im Plöner See“. 10 Tage lang wollen wir Schätze suchen, Kanu fahren, im Gelände spielen und natürlich nach Schätzen in der Bibel graben.

Wie ich gehört habe, war es im Raum Gummersbach gestern eher regnerisch. Bei uns fiel kein Tropfen Regen. Einige Mitarbeiter waren sogar schon im Plöner See schwimmen.

Heute Morgen konnten wir unseren „Guten Start in den Tag“ vor malerischer Kulisse direkt am Plöner See erleben. Und natürlich haben wir auch hier schon den ersten Schatz des Tages gehoben.

Guckstu:

Den Kindern geht es gut. Den Mitarbeitern auch. Vergangene Nacht hat es geregnet. Im Moment scheint die Sonne. Wir freuen uns.

10 Jul 2016

Neuharlingersiel: Eine Woche ist vorbei.

Abgelegt unter: Allgemein, Harry unterwegs

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Ich meinte natürlich, eine Woche für mich ist vorbei. Vor mir hat Constanze Fischer bereits die Kinder begeistert. Nach mir übernimmt Matthias George den Kibi-Ferientreff. Es geht also noch eine ganze Weile weiter an der Nordsee. Auch ohne Harry.

In der vergangenen Woche haben sich Sonne und Regen hübsch ostfriesisch abgewechselt. Wir haben in der Menge der Camper das Fußball-Halbfinale gesehen. Wir haben einige sehr treue Kinder, die jede unserer Veranstaltungen besuchen. Und wir merken deutlich, dass jetzt auch NRW Ferien hat.

Timo ist jetzt abgereist. David ist dazu gekommen. Jetzt sind wir sehr gespannt auf die neue Woche mit den Kindern, dem Strand, dem Regen, den Liedern und allem anderen rund um den Ferientreff.

Hier wieder ein kleiner Einblick:

06 Jul 2016

Neuharlingersiel nach 2 Tagen

Abgelegt unter: Harry unterwegs

Bei strahlendem Sonnenschein kam ich am Sonntag in Neuharlingersiel an. Auch am nächsten Morgen schien noch verheißungsvoll die Sonne. Wir konnten sogar draußen frühstücken. Aber schon bald zogen Wolken am Himmel auf. Schon rechtzeitig vor dem Kindertreff begann es zu regnen.

Wir waren jetzt zwei Tage lang zum Kibi Ferientreff im Kirchenzelt. Aber die Kinder, die kommen, machen so toll mit und haben so tolle Ideen, dass Timo und ich ganz gerührt sind.

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Gestern spielten wir mit den Kindern gemeinsam die Geschichte, wie Jesus Petrus aufforderte, noch einmal Fische zu fangen, obwohl er in der Nacht nichts gefangen hatte. Ich erklärte den Kindern, warum tagsüber fangen eigentlich nichts bringt. Danach fragte ich die gespielten Jünger Andreas, Jakobus und Johannes, wie sie die Idee fanden, jetzt noch mal rauszufahren. „Dumm“, sagten sie einmütig. Ich fragte Petrus: „Du fährst trotzden raus?“ Er überlegte kurz: „Ja.“ – „Warum?“ Diesmal musste er nicht lange überlegen: „Weil Jesus es gesagt hat.“

Als nach dem Fischfang Petrus ein Freund von Jesus werden wollte, sagte ich: „Und da wollten auch die anderen Freunde von Jesus werden.“ Ich meinte eigentlich die anderen Fischer (die ja schon bei mir vorne standen). Plötzlich rief ein Kind: „Ich auch!“ und rannte nach vorne. Und sofort die anderen: „Ich auch! Ich auch!“ Und schon standen alle Kinder bei mir und Jesus. Ich fragte den gespielten Jesus: „Jesus, wie ist das für dich, wenn du das siehst?“ Jesus hielt sich mit den Händen die Wangen: „Ich find das aufregend!“

Echt klasse, die Kinder hier.

Kurzer Video-Einblick hier:

04 Jul 2016

Harry in Neuharlingersiel, Tag 1

Abgelegt unter: Harry unterwegs

Ich bin angekommen. Willstu gucken?

Guckstu hier:

Bin gespannt, wie’s weitergeht. Du auch?

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29 Jun 2016

Der Sommer kommt! Die Reisezeit beginnt!

Abgelegt unter: Allgemein, Harry unterwegs

Auch Harry ist unterwegs.

Vergangenes Wochenende hab ich mit einem fröhlichen, kreativen, motivierten Mitarbeiterteam 39 Schlunzkinder verschlunzt. Jeder hat sein eigenes „Buch Schlunz“ mit nach Hause genommen – bzw. sein eigenes „Buch Jonas“, „Buch Lea“ oder „Buch Anton“. Darin stehen eigene Erfahrungen, eigene Zugänge zu Gott, zu Jesus und zu dem, was wir heute noch mit Gott erleben können. Schön schlunzig.

Ab Sonntag bin ich mit drei jungen Männern in Neuharlingersiel zum Kibi-Ferientreff unterwegs. Vom 3.-17. Juli erzählen wir von Menschen, die Jesus begegnet sind (Woche 1), und von Paulus, der auf seinen abenteuerlichen Reisen von Jesus erzählt hat (Woche 2). Falls jemand von euch in der Nähe ist – schaut gerne mal rein. Am Strand in der Nähe vom Wasserspielplatz. Bei Regen (was ist das eigentlich?) im Kirchenzelt.

Guckstu HIER.

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Am 14. Juli mache ich einen kleinen Abstecher nach Langeoog. Unter dem Motto „Schlunz auf Langeoog“ erleben die Zuschauer ein „Märchen-Mitmach-Spontantheater mit Zauber-Charakter“. Um 15.00 Uhr im Haus Bethanien.

Guckstu HIER.

Schlunzlangeoog

Ab 28. Juli beginnt dann das Sommerlager in Plön: „Der Schatz im Plöner See“. Mal sehen, ob wir ihn finden. Den „Schatz im Silbersee“ werden die Indianer in Bad Segeberg sicher trotzdem finden, während wir ihnen dabei zuschauen. Übrigens sind noch ein paar wenige Plätze frei.

Mehr Infos HIER.

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23 Jun 2016

Geknickte Iris, aufrechte Iris

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Mann o Mann, war das mal wieder ein Zoff diese Woche. Meine Frau Iris und ich schaffen es immer mal wieder, aus nichts einen Riesenkrach zu veranstalten. Während des Streits fühlen wir uns stets traurig und geknickt. Nachher sind wir dann völlig fertig und erschöpft. Und noch mal später sind wir um so froher, wenn wir uns wieder versöhnt haben. In solchen Momenten sitzen wir oft da und fragen uns, wieso wir vorher so doof sein konnten und solche blöden Kleinigkeiten so existenziell austragen mussten.

Als wir gestern bei schönem Wetter wieder einträchtig in unserem Garten saßen und unsere mittlere Blumenpracht genossen, fiel unser Blick auf die Blume „Iris“, die meine Ehefrau Iris im Frühling dort gesetzt hatte. Bereits zwei der vielen Blumenzwiebeln waren aufgegangen und blühten. Eine davon war allerdings wieder umgeknickt.

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„Schau mal“, wies ich meine Frau auf die Blumen hin, „eine geknickte Iris.“

„Oh.“ Ob das ein Bild für das derzeitige Seelenleben meiner Frau darstellte?

„Aber die andere Iris steht noch aufrecht da“, schob ich schnell hinterher.

„Ja“, bestätigte meine Frau und nickte. „Steckt nicht beides in jedem drin? Hat nicht jeder eine geknickte und eine aufrechte Seite?“

Ich musste kurz überlegen. „Doch“, musste ich zugeben. Auch ich hab eine geknickte Seite in mir, die mal mehr, mal weniger deutlich zum Ausdruck kommt. Und ich hab eine aufrechte Seite, die mich fröhlich und selbstbewusst durchs Leben trägt. So wie meine Frau. Und wie im Grunde genommen alle Menschen. Und natürlich schoss mir als braver Bibellesebund-Mitarbeiter sofort der Bibelvers durch den Kopf: „Das geknickte (Schilf-)Rohr wird er nicht abbrechen“ (Jesaja 42,3).

Und schon konnten wir uns auch über die geknickte Iris freuen (die Blumen-Iris), die uns deutlich machte: Ja, wir sind alle immer mal wieder geknickt. Aber Gott steht zu uns. Er lässt uns nicht fallen, er nutzt unsere Schwächen nicht aus. Er hilft uns, auch wieder zu einem fröhlichen, aufrecht wachsenden Schilfrohr zu werden.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen fröhlichen, aufrechten Tag trotz dem einen oder anderen Knick.

 

Übrigens stecke ich gerade in den letzen Vorbereitungen für das Schlunz-Wochenende, das morgen in Marienheide mit 39 Kindern und 8 Mitarbeitern startet. Ich freu mich schon!

 

13 Jun 2016

Gut vorbereitet starten wir in den Sommer!

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Wahnsinn: So viele Ehrenamtliche helfen im Sommer mit, Kindern und Jugendlichen an der Nordseeküste von Gott zu erzählen. Mit 70 Leuten hatten wir am vergangenen Wochenende eine intensive Zeit, in der wir miteinander geplant, gesungen, gequatscht, gelacht und über das geredet haben, was uns an unserem Glauben begeistert. Wir haben überlegt, was uns an Gott, an Jesus, an den Menschen der Bibel fasziniert und wie wir den Kindern und Jugendlichen am Strand so davon erzählen können, dass sie es nachvollziehen und glauben können. Wir hatten auch viel Spaß bei den Spiele-Abenden. Klar. Denn auch am Strand wollen wir Spaß mit den Kindern und Jugendlichen haben. Am Ende haben wir uns gegenseitig an die verschiedenen Orte ausgesandt, an denen wir den Kibi-Ferientreff und das Jugendprogramm durchführen werden. In 14 Tagen starten bereits die erstes Teams in Bensersiel und Neuharlingersiel. Bald darauf folgen die Teams in Dornumersiel, Norderney, Baltrum, Langeoog und Wangerooge. Mit den super Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern freuen wir uns schon sehr darauf!

Vielleicht begegnen wir uns ja am Strand, wenn du dort deinen Urlaub verbringst? Mehr Infos zum Kibi-Ferientreff findest du HIER.

09 Jun 2016

Von Falschfahrern und Richtigfahrern.

Abgelegt unter: Allgemein, Harry unterwegs

Neulich zusammen mit meiner Frau auf der Autobahn. Zum ersten Mal in meinem Leben höre ich im Radio die Warnmeldung über einen Falschfahrer auf genau meiner Autobahn und meinem Streckenabschnitt. Schock: Jeden Augenblick könnte uns quasi ab jetzt ein Geisterfahrer entgegen kommen und schlimmstenfalls frontal mit uns zusammenstoßen.

Natürlich fahren wir rechts und überholen nicht. Die innere Alarmlampe ist auf höchste Aufmerksamkeit geschlatet. Aber krass, welche Gedanken in dieser kurzen Zeit in welcher Reihenfolge durch mein Hirn purzeln. Der rationalste Gedanke: „Uns passiert schon nichts“, kommt erst an vierter oder fünfter Stelle. Auf der Top 3 der ersten Gedanken sind aber auch nicht: „Oh Hilfe, ich will noch nicht sterben“, ebenso wenig: „Oh schön, gleich bin ich im Himmel!“

Erster Gedanke: „Was machen die Kinder? Könnten die sich allein versorgen?“ (Dass da sofort eine Apparatur an Versorgung, Verwandtschaft, Gemeinde, Nachbarn usw. in Gang kommen würde, kommt erst wieder beim Einschalten der Vernunft in den Kopf. Als erstes sehe ich bloß Hänsel und Gretel ohne Mama und Papa allein im Wald stehen. Und der erste, der die Finger nach ihnen ausstreckt, ist die Hexe. Krass, oder?)

Zweiter Gedanke: „Haben wir die Kinder fit genug gemacht, dass sie ab jetzt allein auf eigenen Füßen stehen könnten? Was haben wir versäumt? Hätten wir vor der Abfahrt noch irgendwas sagen, was klären müssen? Steht noch eine ungeklärte Baustelle im Raum? Haben wir uns ausreichend unserer Liebe versichert?“

Dritter Gedanke: „Mist, wer schreibt jetzt das Buch zu Ende, an dem ich gerade arbeite?“

Danach erst kommen all die „Na ja, man sieht ja sowieso keinen Falschfahrer“ und „Wenn alle rechts fahren, passiert schon nichts“ und „Mal eben das Radio lauter drehen, damit man hört, wenn die Gefahr vorüber ist“ und so weiter.

Und dann inneres Schmunzeln über meine Gedanken.

Bald darauf haben wir den Bereich der Autobahn, der vorhin im Radio genannt wurde, verlassen und kurze Zeit später kommt die Entwarnung. Und wir haben keinen Falschfahrer gesehen. Gut so.

Trotzdem war mir, als hätte ich für ein paar Sekunden den Lebens-Rechnungsblock rausgeholt, einen Strich drunter gezogen und addiert: Kinder, Kinder, Buch.

Sehr interessant.

Der Falschfahrer hat mich dazu gebracht, darüber nachzudenken, ob ich ein Richtigfahrer bin. „Ich muss bewusster leben“, hab ich mir gesagt. Und: „Jeden Tag, wenn man das Haus verlässt, sollte man seiner Familie sagen, dass man sie liebt. Keinen Streit ungeklärt lassen. Jeder Tag könnte dein Letzter sein. Man weiß ja nie.“

Eine halbe Stunde später hab ich mich gedanklich schon wieder ganz auf mein Ziel hinter der Autobahn eingestellt. Und alles bleibt, wie es war. Immerhin hab ich es bis zu diesem Blog-Eintrag geschafft. Und danach? Bewusster leben? Bestimmt. Mindestens eine halbe Stunde lang. Ich glaub, ich koch mir jetzt erst mal noch einen Kaffee …

way out

02 Jun 2016

Es weihnachtet schon mal ein bisschen …

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Flucht aus dem Adventskalender Cover

Habe fertig. Das Manuskript des 24-teiligen Adventskalenders in Buchform steht. Diesmal eher abgedreht als kriminell. Aber ich find’s ganz witzig. Lust auf ein bisschen Weihnachtsstimmung mitten im Juni?

Hier in der PDF kannst du als kleinen Vorgeschmack den 1. Dezember schon mal lesen. Viel Spaß!

Flucht aus dem Adventskalender 1. Dezember

So, und jetzt kann ich mich immer noch nicht den Sommereinsätzen zuwenden, denn jetzt mach ich mich an die Hör-CD für Weihnachten: „Rettet die Vierundzwanzig“ und das gleichnamigeKrippenspiel. Weihnachtstee ist schon gekocht. Nur die Weihnachtskekse fehlen …

Rettet die Vierundzwanzig

18 Mai 2016

Die Aussterbenden

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Gestern in einem Geschenke-Laden. Meine Frau und ich suchen ein Verlobungsgeschenk für ein befreundetes Pärchen . Die Verkäuferin berät uns, wir kaufen ein paar kulinarische Köstlichkeiten, die 60-jährige Dame packt sie hübsch ein. Beim Einpacken will sie mit uns ins Gespräch kommen: „Verlobung, so, so. Gibt’s das auch noch?“ Ich wundere mich noch über die Frage, meine Frau bestätigt, dass es Verlobung tatsächlich noch gibt. Die Verkäuferin: „Na ja. Muss ja jeder selbst wissen.“

Und wieder wird mir bewusst, was für eine aussterbende Art die Menschen sind, die ein öffentliches und verbindliches Ja zueinander sagen. Die Beziehung fest machen und sich nicht auf einem „Mal sehen, was draus wird“ ausruhen. Die bereit sind, sich für ihr Zusammensein einzusetzen, stark zu machen, zur Not auch mal zu kämpfen. Nicht beim ersten (oder beim hundertsten) Streit Schluss machen.

Ich kann hin und wieder Ehepartner verstehen, die auseinander gehen. Gerade da, wo das Scheitern, das Misstrauen, der Graben immer größer wird und die Liebe immer weniger Platz einnehmen kann. Umso mehr bewundere ich Paare, die in genau dieser Zeit heiraten und das sogar noch durch eine Verlobungszeit ankündigen. Und die damit ein Zeichen der Liebe, der Verbindlichkeit, der Hoffnung auf gelingende Beziehung setzen. Vorbilder sind für andere. „Als Kinder Gottes sollt ihr wie Himmelslichter leuchten mitten unter den orientierungslosen Menschen dieser Welt“, sagt Paulus (Philipper 2,15).

Danke, Tina und Martin, für euer Leuchten am Himmel unserer Gesellschaft! Und danke allen anderen, die das ebenfalls tun!