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13 Nov 2019

Harry im ERF Radio: „Wie Kinder glauben (lernen)“

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Wie entsteht Glaube? Was beobachten Kinder? Ab wann beginnt die Frage nach Gott? Woher kommt eine Vorstellung von Gott in die Köpfe der Kinder – auch in einem Umfeld, in dem Gott gar keine Rolle spielt? Was liegt bereits in den Kindern vor, wenn wir ihnen in den Gemeinden zum ersten Mal mit unseren Geschichten begegnen?

Hanna Wilhelm im Gespräch mit Harry über Kinderglaube, wie er entsteht, was wir Eltern oder Mitarbeiter tun können, wie Missverständnisse entstehen und so weiter.

Ab jetzt hörbar HIER

Die Ankündigung hier:

21 Okt 2019

Advent, Advent, die Hütte brennt …

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advent hütte brennt

Die Lebkuchen winken uns aus jedem Laden zu. Hier und da stehen auch schon Weihnachtsbäume in den Fußgängerzonen. Ich will mich nicht von dem Vorweihnachtsstress anstecken lassen. Ich will mir bewusst Zeiten für Ruhe nehmen. Aber ich weiß jetzt schon, wenn der 1. Dezember völlig unverhofft hereinbricht, dann geht das Chaos wieder los. Die Hütte brennt an allen Ecken und Enden.

Wir sagen: „Stopp!“ Lass die Hütte einfach brennen, lern du die Ruhe wieder kennen! Genieße den neuen Adventskalender von Iris und Harry mit dem gleichnamigen Titel. Zu Hause brennt die Hütte – aber wir lassen Chaos Chaos sein und genießen jeden Tag eine kleine Auszeit. Guckstu:

Bestellen kannst du diesen Kalender HIER.

https://shop.bibellesebund.de/media/catalog/product/cache/1/image/654x500/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/a/d/adventskalender_2019.png

27 Sep 2019

Bibellesebund in „ideaHeute“

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Am 27. September ist Welttourismustag. „ideaHeute“ befragte unseren Öffentlichkeitsreferenten Benjamin Carstens, wie auch das Bibellesen zum Urlaub dazugehören kann. Eingeblendet sind dabei Szenen unter anderem aus dem Kibi-Ferientreff an der Nordsee – aber auch von … traraaa … unserer Freizeit in Plön!

Guckstu hier: Unser Beitrag beginnt ab Minute 1:40.

17 Sep 2019

Neues von Ben und Lasse

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Es gibt neues aus der Ben-und-Lasse-Fabrik!

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Zum Einen ist schon vor einigen Wochen der neueste Band von „Ben und Lasse“ erschienen: „Agenten als Piratenbeute“. Ben und Lasse finden sich entführt auf einer einsamen Pirateninsel wieder, die von unheimlichen Krokodilen umzingelt ist. HIER bestellen.

Mit Räubern auf der Flucht

Zweitens ist jetzt ganz frisch aus der Druckerei gekommen: Das Adventskalenderbuch von „Ben und Lasse“: „Mit Räubern auf der Flucht“. Ben und Lasse werden von Bankräubern als Geisel genommen und entführt. In 24 Kapiteln begleitet euch dieser Krimi durch die Vorweihnachtszeit. HIER bestellen. Übrigens auch wieder mit kostenlosem Download für ein völlig neues Krippenspiel: „Banküberfall im Advent“

Ben und Lasse Tasse

Drittens gibt es jetzt auch die einzigartige und einmalige „Ben und Lasse“ Agententasse. Mit Rätselspruch auf der Seite. Damit kannst du beim Lesen immer wieder einen Beruhigungstee zu dir nehmen. HIER bestellen.

Ben und Lasse Tasse Banderole

Und hier noch ein persönlicher Einblick aus Harrys Garten:

Ich bin wieder sehr gespannt auf eure Rückmeldungen!

13 Sep 2019

Zwei graue Herren werden bunt

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Nachdem Daniel seine Fotos vom letzten Wochenende mal eben auf Facebook gezeigt hat, hält mich nun auch nichts mehr zurück, mal eben meinen kleinen Sonntagsausflug mit Daniel Harter und unseren Frauen (als Zuschauer) zum Color Obstacle Rush in Düsseldorf zu präsentieren. War ein wahrlich bunter Tag! Danke für das coole Geburtstagsgeschenk an Daniel und Stephan!

12 Sep 2019

Alle Jahre wieder

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Leise rieselt das Laub
in den Spätsommerstaub.
Reggae des Urlaubs verhallt.
Schon heißt es: s Christkind kommt bald!

Bald ist Heilige Nacht.
Spekulatius, erwacht!
Hört, durch das Kaufhaus es schallt:
„Freue dich, s Christkind kommt bald!“

Mancher Kunde wird blass:
Grad war’n Flip-Flops noch nass,
das Jahr erst neun Monate alt!
Christkind kommt längst nicht so bald!

„Bleibet wach“, heißt Advent,
„nicht die Ankunft verpennt!“
Die Botschaft von Christus noch hallt:
„Freuet euch, ich komme bald!“

Ganz egal, welche Zeit:
Ich bin für Jesus bereit.
Laut es aus meinem Herz schallt:
„Ja, Jesus, komme doch bald!“

Das ist mein Argument:
Bei mir ist immer Advent.
S gibt Dominosteine geballt.
Ich freue mich: Christus kommt bald!

 

Eine fröhliche Adventszeit allen, die sich das ganze Jahr schon auf die Ankunft von Jesus freuen und die das ab jetzt auch mit Lebkuchen und Pfeffernüssen tun können (wobei ich immer noch nach der Bibelstelle suche, die Weihnachtsgebäck einfordert bzw. vor dem 1. Advent verbietet).

Euer Harry

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12 Aug 2019

Mein letztes Plön wie immer schön

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Meine 25. Plönfreizeit war gleichzeitig auch meine letzte. Ab nächstes Jahr werde ich die Leitung in jüngere Hände übergeben, konkret an Larissa (Larry) Kahnt. Dennoch hat sich das achtköpfige Mitarbeiterteam in diesem Jahr noch mal voll und ganz mit Liebe und Leidenschaft den 24 Kindern zugewendet. Wir haben viel gesungen und gespielt, getröstet und gelacht, geredet und gebetet. Viele Kinder haben uns an ihren persönlichen Lebensgeschichten teilhaben lassen, was uns Mitarbeiter besonders beeindruckt hat. Einer sagte nach einer Gebetszeit: „Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben selbst gebetet und ich habe wirklich Gott gespürt! Da war ein richtiges Kribbeln in meinem Herzen!“

Als „Siedler von Plön“ haben wir natürlich das ganze Gelände rund um den „Koppelsberg“ in Plön erkundet, samt Wald- und Nachtgeländespiel, Kanufahrt und Lagerfeuer. In den Bibelgruppen haben wir gelesen, wie Josua und die „Siedler von Kanaan“ in das Land eingezogen sind, das Gott ihren Vorfahren versprochen hat. Auch den Hansapark haben wir erobert und dort in den Achterbahnen Kopf gestanden.

„Ich habe Gott hier noch mal von einer ganz anderen Seite kennen gelernt“, sagte ein Kind bei der Abschlussrunde am letzten Abend. Und auch die Mitarbeiterrunde konnte bestätigen, dass wir im Laufe der zehn Tage mehrfach auf  „heiligem Boden“ gestanden haben.

Einen kleinen Einblick in unsere Freizeit findest du hier:

Vielen Dank an Eisa, Johannes, Josia, Kira, Larry, T D und Tobias für euren unermüdlichen Einsatz für die Kinder! Und alles Gute für die Plönfreizeit im Schloss Ascheberg 2020!

26 Jul 2019

Kibi Ferientreff auf Baltrum

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Derzeit ist der Bibellesebund an der Nordsee bei Wind und Wetter, Hitze und Sturm unterwegs, um Kindern Geschichten aus der Bibel zu erzählen, mit ihnen zu singen und zu spielen und eine coole Zeit mit ihnen zu haben. Manni, Johanka und ich sind vergangenes Wochenende von der Insel Baltrum zurück gekommen. Eine Woche haben wir als erstes Team die Kinder nachmittags um halb vier am Strand mit Akkordeon, Singen und Rufen eingeladen, um dann um vier Uhr mit ihnen den „Kibi Ferientreff“ durchzuführen. Bis zu 70 Kinder samt Eltern saßen vor uns am Sportpodest und machten bebeistert mit.

Guckstu:

Inzwischen hat das Nachfolgeteam bereits begonnen, am Samstag ist auch dort wieder Teamwechsel. Aber insgesamt kann man uns auf Baltrum noch jeden Tag außer Samstag bis zum 23. August besuchen. In Bensersiel, Dornumersiel und Neuharlingersiel bis 24. August. Also. Ein Besuch bei uns lohnt sich immer. Schau einfach mal rein!

12 Jul 2019

Plön für Kurzentschlossene

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Es sind noch (wenige) Plätze frei für Jungen und Mädchen von 8-12 Jahren auf dem Sommerlager in Plön.

Wir wohnen in Hütten direkt am großen Plöner See. Wir fahren Kanu, wir spielen im Wald, machen Lagerfeuer und Stockbrot, entdecken die Umgebung und fahren an einem Tag in den Hansapark!

Als abendliche Fortsetzungsgeschichte erzähle ich das neueste Buch „Ben und Lasse – Agenten als Piratenbeute“, das für den Rest der Welt erst im September überhaupt erscheinen wird! Plön-Kinder haben also wieder einmal die Nase vorn!

Als die „Siedler von Plön“ begeben wir uns bei den Erkundungstouren durch die Bibel auf die Spuren von Josua und seinen „Siedlern von Kanaan“. Mal schauen, was wir dort entdecken, das uns auch etwas über unser Leben hier und heute zu sagen hat.

Hier ein Eindruck vom letzten Jahr:

Anmelden kannst du dich bzw. deine Kinder HIER

 

08 Jul 2019

Handys auf Kinderfreizeiten??!!

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Sommerzeit – Sommerfreizeiten-Zeit. Und damit auch Diskussionszeit über den richtigen Umgang von uns Mitarbeitern mit dem Handy der uns anvertrauten Kinder. Es gibt Eltern, die sind entsetzt darüber, dass Handys überhaupt erlaubt sind. Sie hätten am liebsten, dass wir den Umgang auf der Freizeit grundsätzlich verbieten. Andere dagegen wundern sich darüber, dass wir den Umgang so stark mit Regeln belegen. Warum sollten wir in unserer medial bestimmten Zeit den Kindern die Art und den Umfang der Nutzung nicht selbst überlassen?

Ich gebe zu, dass ich als betroffener Papa von Smartphone-Kindern auch nicht weiß, was mein Nachwuchs alles auf dem Hady spielt und anschaut. Oft bleibt mir, wenn ich das Handy meinen eigenen Kindern nicht grundsätzlich verbieten (oder nur unter meiner Aufsicht erlauben) will, nichts anderes übrig, als ihnen ein Stück weit zu vertrauen.

Und natürlich nehme ich wahr, welche Auswüchse der Umgang mit Smartphones an den Schulen annimmt. Ich sehe, dass das für die Lehrer immer wieder ein ständiger Kampf ist.

Wie sollen wir nun auf den Freizeiten damit umgehen?

Als das mit den Handys neu war, habe ich oft von strikten Verboten auf anderen Freizeiten gehört. So, wie auf vielen Freizeiten auch CD-Player, Kassettenrecorder, Walkman und ähnliches verboten war. Letzteres haben auf meiner Freizeit weder die Kinder, noch die Mitarbeiter eingesehen. Denn wenn man auf dem Zimmer leise Musik hört, stört es in der Regel niemanden. Und meistens vergessen sie es sowieso. Aber sobald es offiziell verboten ist, gibt es ständig Diskussionen und Rechtfertigungen und Meuterei und lästige „So ist das eben, fertig aus!“-Sätze.

Für mich heißt das Zauberwort im Umgang mit Handys auch im Hinblick auf meinen „Erziehungsauftrag“ nicht: „striktes Verbot“, sondern „Erlangung von Medienkompetenz“. Das heißt für mich auch: Die Kinder müssen lernen (nicht nur auf unseren Freizeiten), die Vorteile des Handys zu nutzen, aber auch eine klare Distanz zu schädlichen Dingen aufzubauen. Klar, gerade das Verbotene reizt. Und ich schätze, fast jeder, der Zugang zum Internet hat (Jungs ganz besonders) hat sich auch schon mal Filme angeschaut, die wir ihnen von uns aus nicht gezeigt hätten. Ja, das ist schlecht und schadet der Seele. Gar keine Frage. Aber je mehr ich das Kind in seinem Heranwachsen mit Verboten belege, anstatt es zu einem sinnvollen Umgang zu erziehen (betrifft ja auch rauchen, Alkohol, Drogen, Umgang mit Sexualität, wenn sie denn größer sind), umso weniger haben sie die Chancen, Eigenverantwortung zu lernen. Dann müssen sie immer, wenn sie eigene Erfahrungen machen wollen, bewusst Verbote übertreten. Und das ist eine Einstellung, die ich bei den Kindern nicht fördern will. Lieber will ich einem Heranwachsenden vermitteln: Ja, es ist dein Handy. Ja, du hast die Verantwortung. Und um dir da einen sicheren Rahmen zu geben, setze ich Grenzen. Innerhalb dieser Grenzen traue ich dir zu, dass du in der Lage bist, gut und sinnvoll damit umzugehen.

Ja, ich weiß, es gibt die Grenzgänger-Kinder, die dann möglicherweise auch während der Kinderfreizeit verboten Seiten aufrufen und verbreiten. Ja, es gibt die „Schwarzen Schafe“. Aber die gibt es auch ohne Handy und die können die braven Kinder auch ganz analog zum Klauen, zum nachts Abhauen, zu nächtlichen „Doktorspielen“ oder anderen Dingen verführen, die wir nicht gut heißen. Aber nur weil es diese Schwarzen Schafe gibt, es gleich allen zu verbieten, auch denen, die harmlos damit umgehen, finde ich unverhältnismäßig.

In der Regel habe ich meine Spezial-Kinder, von denen ich so was erwarten könnte, nach einem Tag ausfindig gemacht. Und die kriegen dann vielleicht eine etwas strengere Kontrolle. Oder ich frage mal ganz allgemein das eine oder andere Kind, wie das denn so mit den Handys klappt. Und dann kann ich immer noch eingreifen. Und wie gesagt: 95 % der Kinder tun so etwas nicht.

Darum fahre ich seit einigen Jahren die Schiene, dass ich es grundsätzlich erlaube, aber den Rahmen recht straff gestalte. Mit dem Freizeitrundbrief verschicke ich einen Extrazettel: „Hinweise zur Handynutzung“ (siehe Anhang unten), den ich Eltern und Kindern gemeinsam zum Lesen aufgebe. Dort steht zum Beispiel in der Einleitung, dass wir das Handy bei Nichtbefolgen rigoros abnehmen. Und zwar nicht nur für den Moment oder den Tag, sondern ganz. Das ist eigentlich unerlaubte Besitzergreifung, aber durch die Unterschrift auf dem Freizeitpass erhalte ich die offizielle Genehmigung für diesen Schritt von den Eltern. Diese Ankündigung, die ich am ersten Abend auch noch mal ganz deutlich und ohne Ironie vortrage, beeindruckt die Spezial-Kinder eigentlich immer ganz gut. Denn ihr Handy komplett abzugeben, ist schon ein hoher Preis für die. Und das wollen sie eigentlich nicht riskieren.

Seit ich diese Regeln mit dem Freizeitrundbrief verschicke, mache ich sogar die Erfahrung, dass über die Hälfte der Kinder ihr Handy gar nicht mehr mitbringen. Offensichtlich ist durch diese Handyregeln sowieso eine Sensibilisierung bei den Eltern aufgekommen und sie haben mit den Kindern darüber gesprochen. Und nach der ersten Nacht, wo wir die Handys einsammeln, fordern von denen, die sie dabei haben, ganz wenige ihre Handys überhaupt wieder zurück. Sie finden ihre teuren Smartphones bei uns sowieso viel besser aufgehoben und holen sie nur, wenn sie zu Hause anrufen oder einfach mal in der Mittagspause Musik hören wollen.

Von daher: Handy ja, aber mit geregelter Möglichkeit zum Erlernen von Eigenverantung.

Hinweise zur Handynutzung online