“Hat Gott Jesus nicht lieb?” Wie kann man über Passion und Ostern kindgerecht ins Gespäch kommen?

Alle Jahre wieder: In den Wochen vor Ostern werden Geschichten erzählt, in denen es diesem Jesus, der Menschen ermutigt, geheilt und auferweckt hat, so richtig dreckig geht. Über mehrere Wochen hören wir und die Kinder uns an, wie ungerecht man mit Jesus umgegangen ist. Wenn Kinder das infrage stellen, kann man das verstehen: „Hätte Gott das nicht auch anders lösen können?”, „Hatte Gott Jesus nicht mehr lieb?”, „Wieso ist das ein lieber Gott, wenn er so zornig ist und uns nur annimmt, wenn einer dafür so schlimm leidet?”

In unserer Zeit ist der stellvertretende Tod von Jesus immer weniger nachvollziehbar. Kinder lassen sich diese grausamen Geschichten vom blutigen Opfer und unserer Sündhaftigkeit nicht mehr kritiklos präsentieren. Und es ist gut, wenn sie ihre Anfragen nicht nur in ihren Gedanken hegen, sondern wenn sie sie ehrlich mit uns teilen und uns die Möglichkeit geben, darauf einzugehen. Aber haben wir Antworten darauf? Können wir diese komplexe Geschichte vom Sühnetod des Gottessohnes kindgerecht, verständlich und nachvollziehbar erklären? Und wie präsentieren wir diese Geschichten? Im Kindergarten, im Kindergottesdienst, in der Jungschar? Wie den Vorschulkindern, wie den 12-Jährigen? Wie holt man Abwechslung und Visualisierung in einen Themenkomplex, der jedes Jahr drankommt und doch jedes Jahr auch schwierig ist?

Am Samstag, den 27. Februar, wollen wir in einem eintägigen Online-Workshop grundsätzliche Fragen zu Tod und Auferstehung von Jesus beleuchten, besprechen und so runterbrechen, dass es die Kinder unserer Gruppenstunde verstehen können. Danach wollen wir uns Möglichkeiten anschauen, wie man die Passionsgeschichte oder Teile daraus kreativ darbieten kann. Und zwar für alle Altersgruppen. Mit vielen Möglichkeiten zum Austausch, Ausprobieren und Mitnehmen .

Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten findest du HIER.

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