Krippenspiel endlich online

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“Geheimnisvolle Botschaften” – so heißt das neueste Krippenspiel, das für euch im Bibellesebund-Shop online steht: Drei Kinder kommen am Haus des griesgrämigen Herrn König vorbei und sehen, dass bei ihm im oberen Stockwerk ein Kind wohnt, das unentwegt rätselhafte Botschaften aus dem Fenster wirft. Als sie bei Herrn König klingeln und nach dem Mädchen fragen, behauptet er, bei ihm wohne kein Mädchen. Für die drei Freunde gibt es nur eine Erklärung dafür: Das Kind im oberen Stockwerk ist die Gefangene von Herrn König und muss befreit werden. Während sie noch über die Bedeutung der geheimnisvollen Botschaften nachdenken, kommen sie auch über Weihnachten und ihre ganz persönlichen Gedanken und Ängste darüber ins Gespräch …
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Professor Harry ohne Habili … Hability…tilitation

Wie schon vorher erwähnt, war ich am Freitag in Bochum an der Evangelischen Fachhochschule zur Kinder-Uni. 190 Kinder saßen da im Hörsaal zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. Studierende der EFH assistierten mit dekorativen Weihnachtsmützen. Und ich hatte etwa 75 Minuten Zeit, mit den Kindern über Weihnachten zu philosophieren. Ich war begeistert, wie engagiert die Kinder mitgemacht, mitgedacht und nachgefragt haben. Am Ende bekam ich dann feierlich eine eingerahmte Urkunde überreicht:

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Junge, Junge, da hab ich aber gestaunt. Ab jetzt muss meine Familie Sie zu mir sagen. Und immer “Herr Professor” anfügen, wenn sie was von mir wollen. Ist ja klar.

Liebesgrüße aus dem Kochtopf

Advents-Alltag im Hause Voß: Noch morgens vor der Arbeit gerate ich mit meiner Frau in einen Streit darüber, wie man Kartoffeln für einen Kartoffelsalat zubereitet (ja, auch der Schlunz-Autor zofft sich! Ja, auch über so banale Sachen wie Kartoffelsalat!). Während meine Frau grummelnd auf der Arbeit im Büro sitzt, sitze ich grummelnd zu Hause und pflege meine beleidigte Leberwurst. Ich bin schlecht gelaunt und hab keine Lust, den ersten Versöhungsschritt auf sie zuzugehen. Dann – beim Schälen der gekochten Pellkartoffeln für den blöden Kartoffelsalat – hole ich diese Kartoffel aus dem Topf:

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Im ersten Moment beachte ich sie gar nicht und denke nur: Wie soll ich denn diese knubbelige Kartoffel schälen? Aber dann plötzlich erkenne ich das Herz in meiner Hand. Und es kommt mir vor, als käme eine Stimme aus dem Herz (ich kann noch nicht mal sagen, ob aus dem Kartoffelherz, aus meinem Herz oder sogar aus Gottes Herz), die mir sagte: “Also, mein Lieber. Ich liebe dich. Dir gehört mein Herz. Und du kannst jetzt aufhören, beleidigt zu sein. Fang wieder an zu lieben, zu vergeben, dein Herz zu öffnen. Du bist berufen zu lieben.” Einige Sekunden stehe ich bewegungslos in der Küche und betrachte die Kartoffel. Dann mach ich mit meinem Handy ein Foto und schick es meiner Frau mit den Worten: “Ich hab dich …” … und dann das Kartoffelherzbild.

Antwort: “Oh, ausgerechnet die Kartoffel des Anstoßes?”

Ich: “Ja, aber sie könnte ja auch zur Kartoffel der Versöhung werden …”

Sie (mit fröhlichen, versöhnlichen Smilies): “Wozu Kartoffeln alles nützlich sein können …”

Auch die schöne Adventszeit ist durchzogen von menschlich-unmenschlichen Gedanken. Aber es ist meine Entscheidung, ob ich mich von meiner schlechten Laune bestimmen lasse, oder von der Liebe. Ob Gott mir die Herzkartoffel in den Topf gelegt hat, um mich mit der Nase (bzw. mit dem Schälmesser) auf das Geschenk der Liebe hinzuweisen? Jedenfalls hab ich mich über dieses kleine himmlische Zeichen mitten im Advents-Alltag gefreut. Und ich dachte, ich teil es mit dir, falls du auch gerade un-adventliche Gedanken hast und lieber grummeln als lieben willst. Und wenn es dir auch gefällt, dann kannst du das ebenfalls gerne teilen.

Schlunz in Groß-Umstadt

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Am kommenden Donnerstag, den 15. Oktober, bin ich zu Gast in Groß-Umstadt. Von 16.00 bis 18.00 Uhr sind alle Kinder, Eltern, Familien, Schulklassen in die Stadthalle (Am Darmstädter Schloss 6) eingeladen. Wir werden dort zwei Stunden lang vom Schlunz hören, spielen, lachen, staunen. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos HIER.

Ich freu mich auf viele von euch und grüße euch bis dahin ganz herzlich!

Euer Harry

Schlunz immer noch in Laasphe

Gestern (Mittwoch) kamen neun Kinder zum ersten Durchgang der Schlunz-Kinderbibeltage. Heute (Donnerstag) waren es schon fast doppelt so viel: 14. Bin gespannt auf morgen. Eine Dame mittleren Alters, die in der hintersten Reihe saß und fasziniert zuschaute, erzählte mir in der Pause, sie hätte mit psychischer Krankheit zu kämpfen, würde aber immer wieder die Filme vom Schlunz anschauen und die täten ihr sehr gut. “Ich hätte nie gedacht, dass ich Ihnen das mal persönlich sagen darf”, schloss sie ihre Erzählung ab. Solche kleinen Geschichten am Rande berühren dann noch mal ganz besonders.

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Harry (der Esel immer zuerst), Schlunz und Norman Peschek (unser neuer Mitarbeiter beim Bibellesebund für Adventure-Live-Working im Freizeit-Zentrum) vor dem “Reisebüro Schlunz”, in dem die von Harry-Mama genähte Handpuppe jeden Tag ihre Streiche ausheckt.

Schlunz in Bad Laasphe

Ab morgen, Mittwoch, den 7. Oktober, bin ich zu Gast in der Freien evangelischen Gemeinde in Bad Laasphe (NRW, Nähe Siegen) mit einer Kinder- und Schülerbibelwoche unter dem Thema “Reisebüro Schlunz – Mitfahren auf eigene Gefahr!” Bis Samstag treffen sich Kinder von 6-11 Jahren jeden Tag von 15.00 bis 17.00 Uhr, um miteinander Streiche vom Schlunz und Geschichten aus der Bibel zu hören, dazu Spiele, Lieder und andere Schlunzereien zu erleben.

Mehr Infos gibt es HIER.

Letzte Woche war ich bereits zu Autorenlesungen in der Grundschule Laasphe und im Schloss Wittgenstein im Gymnasium und der Realschule. Einen Bericht zur Lesung gibt es HIER. Derselbe Bericht auch mit Bildern steht auch HIER.

Vielleicht treff ich ja den einen oder anderen von euch dort?

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Schlunzige Grüße von der Schlunzfreizeit

Steinschleudern bauen, künstliche Hundehaufen herstellen, ein schlunziges Geländespiel, bei dem die Kinder nicht nur Geheimscshriften lösen, sondern sich auch vor dem gefährlichen KNUTUS in Acht nehmen mussten, Schlunzfilme und eine Fackelwanderung in der Nacht, eine Schatzsuche mit “Prinz Schlunz und Ritter Lukas” zur Burg von “Kurfürst Heller Mut” – all das haben 47 Kinder und 8 Mitarbeiter am vergangenen Wochenende in Marienheide erlebt.

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Harry hat außer Schlunzgeschichten vormittags von Paulus erzählt, der zuerst Christen ins Gefängnis werfen ließ und später in Philippi selbst wegen seines Glaubens im Gefängnis saß. Um nachher in Kleingruppen über die eigenen Gedanken dazu ins Gespräch zu kommen, haben die Schlunz-Kärtchen geholfen, bei denen die Kinder nicht nur ihre Meinung sagen, sondern auch Punkte verdienen konnten.

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Als Dankeschön-Geschenk bekam Harry einen von Kindern und Mitarbeitern wunderschön verzierten Kackhaufen geschenkt (siehe Foto). Natürlich künstlich. Sieht aber aus wie echt. Da hat er sich aber gefreut …

Wir hatten also eine coole Zeit und gehen jetzt mit schlunzigem Elan in die neue Woche.

Es ist da!

Heute bei uns eingetroffen: “Gefangen in Abadonien!” Ich halte das Original in den Händen! Nicht die überklebte Version vom Trailer! Nein! Das neue Buch ist erschienen! Du kannst es ab jetzt bestellen! Und zwar HIER. Wenn du es bei der Bestellung mit angibst, gerne auch mit Signierung!

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So, und ab jetzt bin ich hammermäßig gespannt auf eure Rückmeldungen!

Lisa (16), die schon mal probegelesen hat, hat darüber (unter anderem) geschrieben:

“Dieses Buch ist unglaublich vielschichtig, tiefgründig und gleichzeitig spannend bis zum Schluss. […] Auch wenn das Buch eine fiktive Handlung beschreibt, werden auf verblüffende Weise immer wieder Parallelen zur Wirklichkeit gezogen und die Geschichte auf uns übertragen.”

Und jetzt bist du dran.

Erster!

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Ha! Ich bin der erste, der sie zu Hause hat! Oder warst du schneller? Zumindest ist seit heute klar: Weihnachten steht vor der Tür! Zeit für einen kleinen Werbeblock. Oder hast du etwa schon alle Weihnachtsgeschenke? Siehst du, ich auch nicht. Guckstu (leider am Anfang viel zu leise, dreh deinen Ton bitte lauter):

https://youtu.be/Kq7phGZrCmY

Die Zeit auf Baltrum ging allzu bald rum

Ich war jetzt für eine Woche zum kibi-Ferientreff auf Baltrum. Für die, die Baltrum nicht kennen: ostfriesische Insel zwischen Norderney und Langeoog. Nordsee. Das Wetter fing eher trübe an, steigerte sich aber von Tag zu Tag, sodass wir am letzten Tag bei hochsommerlichem Wetter noch mal um die 60 Kinder bei unserem Kindertreff am Strand hatten! Klasse Kinder, die toll mitgemacht haben! Und herzlichen Dank an Christian, mit dem es super viel Spaß gemacht hat, jeden Tag das Programm für die Kinder zu gestalten. Inhaltlich ging es um den “roten Faden” in der Bibel. Ist ja gar nicht so einfach, die Gesamtlinie der Bibel zu finden, wenn die Story so fröhlich damit anfängt, wie schön Gott die Welt gemacht hat (was man am Meer ja direkt sehen kann), und dann aber direkt wieder steil abfällt, weil die Menschen ganz bewusst Gott den Rücken gekehrt haben.

Die Kinder waren ganz aufmerksam bei der Sache. Und jeden Tag konnten sie live kommentieren, was sie gut, was sie schlecht fanden, was sie nicht verstanden hatten oder was sie sonst noch erzählen wollten. Beeindruckende Rückmeldungen.

Dass das Leben seit dem Rausschmiss aus dem Paradies immer wieder durch Ge- und Verbote geregelt werden muss, wurde mir jeden Tag deutlich vor Augen gemalt, indem ich beim morgendlichen Joggen immer an diesem Schild abseits meines (offiziellen) Weges vorbei kam:

DSCI1365

Und immer hab ich mich gefragt: Wie konnte jemand dieses Schild anbringen, wenn er diesen Bereich der Dünen gar nicht betreten darf? Hat sich der Ersteller dieses Verbotes etwa selbst über seine eigene Regel hinweggesetzt? Musste er sich zum Einhämmern der Holzpfähle fünf Meter lange Arme wachsen lassen? Oder haben dieses Schild einige der tausend Hasen angebracht, die auf Baltrum herumhüpfen? Die nämlich dürfen ungehindert in den Dünen hoppeln. Aber nur, weil sie nicht lesen können …